Xing oder LinkedIn

Xing oder LinkedIn? Übersicht, Nutzer, Funktionen, Preise und Vergleich

Lisa Rätze
Lesezeit: ca. 15 Minuten

Die sozialen Netzwerke Xing und LinkedIn sehen sich auf den ersten Blick zwar ähnlich. Denn in beiden Karriere-Portalen geht es vorrangig ums Business. Bei genauerer Betrachtung lassen sich jedoch signifikante Unterschiede erkennen, die für Unternehmen eine wichtige Rolle spielen können. In unserem großen Vergleich möchten wir die Frage klären: Welches Netzwerk ist für mein Unternehmen das bessere?

Xing oder LinkedIn: Übersicht

LinkedIn und Xing sind Business-Netzwerke, bei denen das Knüpfen und Aufrechterhalten beruflicher Kontakte im Vordergrund steht. Beide digitalen Plattformen sind sehr breit aufgestellt und bieten neben einem Karrierenetzwerk auch Jobbörsen, online Veranstaltungen und personalisierte News an. Ob LinkedIn oder Xing nun für ihr Unternehmen die bessere Wahl wäre, hängt stark davon ob, wofür die Plattform genutzt werden soll.

LinkedIn: Das professionelle Netzwerk

LinkedIn ist der internationale Marktführer unter den Karriere-Netzwerken. Das Netzwerk gehört zum Software-Giganten Microsoft und hat seinen Hauptsitz im Silicon Valley. 

Die international ausgerichtete Strategie im B2B-Bereich hält für Kunden und Nutzer Kontakte in 200 Ländern, in 24 verfügbaren Sprachen bereit. Unternehmen können Stellenangebote posten, Informationen veröffentlichen und Veranstaltungen bewerben. Besonderen Wert legt LinkedIn zudem auf Content Marketing und besitzt, ähnlich wie Facebook, eine Funktion zum Liken von Fachartikeln oder News. 

Xing: das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte

Das soziale Netzwerk Xing hat seinen Hauptsitz in Hamburg und gilt als etablierte Karriereplattform im DACH-Raum. Xing hilft Unternehmen, geeignete Kandidaten zu finden, zum Beispiel mithilfe von Talentpools oder Active Sourcing. Für Nutzer gibt es die Möglichkeit direkt auf Stellenangebote zu reagieren und sich per One-Click-Bewerbung mit einem gespeicherten Lebenslauf zu bewerben.  

Xing oder Linkedin: Nutzerzahlen und regionaler Fokus

Die Karriere-Plattformen LinkedIn und Xing unterscheiden sich vor allem in ihrer Größe und Reichweite. Wie bereits erwähnt ist LinkedIn ein amerikanisches Netzwerk, das sich vor allem auf den internationalen Raum ausrichtet, während Xing den Fokus auf die DACH-Region legt. Somit überschneidet sich die Zielgruppe im deutschsprachigen Raum bei beiden Netzwerken. 

LinkedIn hat laut eigenen Angaben fast 800 Millionen Nutzer weltweit. Den Großteil dieses riesigen Netzwerks machen User in den USA aus, mehr als 180 Millionen. Im DACH-Raum verzeichnet die Plattform bislang 17 Millionen Mitglieder. Die Strategie des Netzwerks richtet sich vor allem an internationale Konzerne und Professionals. 

Über Xing erreicht man nach Angaben der Plattform über 20 Millionen Mitglieder in der DACH-Region, davon sind über 17 Millionen Nutzer aus Deutschland. Über internationale Reichweiten macht die Plattform selbst keine Angaben. Das Marketing von Xing richtet sich dementsprechend vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen, die neues Personal im deutsprachigen Raum finden möchten. 

Xing vs. LinkedIn: Preise und Funktionen

LinkedIn und Xing haben gemeinsam, dass es bei ihnen eine Preisstaffelung in Form von Basis-Accounts und Premium-Profilen gibt. Zusätzlich können noch Marketing-Pakete, Analyse-Tools, persönliche Berater und vieles mehr hinzugebucht werden. Ein Preisvergleich lohnt sich vor dem Hintergrund der Frage: Welche Funktionen brauche ich wirklich und welchen Preis kann ich für sie zahlen?

Preise und Funktionen für Mitglieder und Jobsuchende

Ein neuer Job, neue Kontakte in der jeweiligen Branche oder berufliche Weiterbildung sowie zusätzliche Vernetzung - all das können Gründe für Arbeitnehmer sein, um ein Profil auf Xing oder LinkedIn anzulegen. Vor allem die Bedeutung der Netzwerke als Werkzeug  für die Jobsuche hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Im Folgenden wird sich zeigen, dass beide Plattformen ihren Mitgliedern verschiedene Inhalte bieten können. 

Xing

Xing bietet Mitgliedern die Möglichkeit eines kostenlosen Basis-Profils, dass jedoch nur sehr eingeschränkte Funktionen bereithält. Mit diesem Profil können Mitglieder ein einfaches Karriereprofil anlegen, Nachrichten an ihre Kontakte verschicken, Mitglieder suchen und Marktplatzanzeigen schalten.

Um die eigene Karriere oder Jobsuche jedoch wirklich voranzubringen lohnt sich in jedem Fall ein Premium-Account. Die Kosten dieses Accounts hängen von der Vertragsdauer ab und liegen zwischen 9,95 Euro und 11,95 Euro im Monat. Für Studenten gibt es Vergünstigungen. 

Der Xing Premium Account erweitert die Funktionen für Mitglieder um Daten über Profilbesuche, Gehaltsprognosen für viele Stellenanzeigen, intelligente Filter für die Job- und Mitgliedersuche, Profilerweiterungen und bessere Sichtbarkeit des Profils sowie einige weitere Vorteile. Zusätzlich gibt es bei Xing die Möglichkeit das Paket ProJobs für 24,95 Euro im Monat freizuschalten und noch mehr Tools, beispielsweise erweitere Profilangaben, zur Verfügung zu haben. 

LinkedIn

Wie auch bei Xing kann jeder Nutzer zuerst ein kostenfreies LinkedIn Profil erstellen. Dieses Standardkonto bietet Mitgliedern auch hier kaum Einschränkgungen für die Nutzung der Plattform. Basis-Mitglieder können nach Kontakten suchen und Vernetzungsanfragen versenden, Nachrichten sowie Linked InMail empfangen, Job- sowie Mitgliedersuchen abspeichern und Benachrichtigungen zu diesen Suchmasken erhalten. 

LinkedIn bietet als Upgrade im Gegensatz zu Xing verschiedene Premium-Mitgliedschaften an, die unterschiedliche Features enthalten. LinkedIn Premium Career ist das Abonnement, das sich für Jobsuchende eignet. Damit erhalten Mitglieder die Funktion 5 Direktnachrichten im Monat an Nicht-Kontakte zu senden, Daten über Profilbesucher einzusehen, Informationen zu Jobs und Bewerbungen sowie Gehaltsvergleiche zu erhalten und einiges mehr. Das Abo kostet nach einem Probemonat jedoch auch 34,41 Euro im Monat und ist damit eher kostspielig. 

Preise und Funktionen für Arbeitgeber und Recruiter

Um den stetig härter werdenden Kampf um Mitarbeiter und junge Talente bestehen zu können, müssen Unternehmen heute auf vielfältige Marketing-Strategien setzen. Eine attraktive Online-Präsenz in den beiden vorgestellten Karrierenetzwerken kann ein wichtiger Erfolgsfaktor des Social Media Marketings sein. Xing oder LinkedIn können von Arbeitgebern sowohl als Recruiting Tool als auch als Plattform zum Social Selling genutzt werden. In letzterem Fall liegt der Hauptaugenmerk ihres Profils auf Content Marketing Strategien und Employer Branding. 

Beide Plattformen halten für Unternehmen gewinnbringende Features bereit, unterscheiden sich jedoch ebenfalls wieder in einigen anderes Aspekten, die beachtet werden sollten. 

Xing

Xing bietet Arbeitgebern schon mit einem kostenlosen Unternehmensprofil einige lohnenswerte Funktionen an. Unternehmen können eine eigene Unternehmensseite erstellen, jedoch ohne Fotos oder Videos. Zusätzlich werden Mitarbeiter ins Unternehmensprofil eingebunden, sodass die Mitarbeiter zum Aushängeschild des Unternehmens werden. Zuletzt gibt das kostenlose Profil den Betrieben die Möglichkeit Updates zu schreiben und sie mit den Abonennten zu teilen. 

Wenn diese Funktionen nicht ausreichen, haben Unternehmen die Möglichkeit auf ein Employer-Branding-Profil zu upgraden. Mit diesem Profil gibt es deutlich mehr Benefits.

Arbeitgeber können auf ihrer Unternehmensseite Bilder, Videos und Gütesiegel integrieren. Zusätzlich können sie eigene Schlagwörter festlegen, sodass ihr Unternehmen bei Suchen leichter gefunden werden kann.

Außerdem haben Betriebe die Möglichkeit den Xing BrandManager zu nutzen, mit dem sie die geposteten News, Follower und Besucher ihrer Unternehmensseite genau analysieren können. Die Kosten für dieses Profil variieren je nach Unternehmensgröße zwischen 350 und 850 Euro im Monat. Ab 1.000 Mitarbeitern bekommen Betriebe einen individuellen Preisvorschlag und einen eigenen Berater. 

Neben dieser passiven Recruitingstrategie ist Xing eine geeignete Plattform um Active Sourcing zu betreiben. Für diese Form des E-Recruitings können Unternehmen den Xing TalentManager oder Xing TalentManager Plus hinzubuchen. Die Kosten für diese Extras liegen bei 329 Euro bzw. 432,50 Euro für eine Jahreslizenz. Der TalentManager erlaubt es Unternehmen mehr potentielle Kandidaten per Direktnachricht zu kontaktieren, enthält ein Onboarding-Paket mit Implementierungshilfen und in der Plus-Version auch einen Zugang zu smarten Talentpools.

LinkedIn

Während Xing über Unternehmensseiten und spezialisierte Gruppen funktioniert, gleicht das Karrierenetzwerk LinkedIn noch stärker einem Social Media Netzwerk. Bei LinkedIn stehen der Content, den Unternehmen und Experten produzieren, sowie das Netzwerk aus Kontakten im Vordergrund. 

Unternehmen können die Plattform kostenfrei nutzen, um eine Unternehmensseite zu erstellen. Auf dieser können sie ihren Betrieb vorstellen und ein Firmenlogo miteinbinden. Zusätzlich dazu können Unternehmen dann passende Fokusseiten erstellen, die dazu dienen, einen bestimmten Geschäftsbereich oder eine zugehörige Initative besonders herauszustellen.

Beide Seiten verfügen über die gleichen Beitragsoptionen und die sind bei LinkedIn besonders wichtig. Unternehmen können sich kostenfrei ein Netzwerk aus Mitarbeitern, potentiellen Kandidaten, Experten und Geschäftspartnern aufbauen und für dieses Netzwerke dann Beiträge bzw. Inhalte produzieren. Die Beiträge versorgen das Netzwerk des Unternehmens mit interessanten Neuigkeiten des Unternehmens, Fachbeiträgen und interessanten Artikeln. 

Neben diesen kostenfreien Features bietet die Plattform drei verschiedene Premium-Profile für Unternehmen an.

LinkedIn Business gibt Arbeitgebern einige Basis-Funktionen für das Active Recruiting, wie zum Beispiel begrenzte Direktnachrichten an Nicht-Kontakte versenden. Darüber hinaus erhält man einige Werbefunktionen und Zugang zu Webinaren, Weiterbildungen und Analysetools. Dieses Premium-Modell kostet monatlich 49,16 Euro. 

Das nächste Premium-Modell nennt sich LinkedIn Sales Navigator Core und lohnt sich vor allem für Social-Selling-Strategien. Mit diesem Abonement können Unternehmen Leads und Accounts in ihrem Zielmarkt finden, per Direktnachrichten Beziehungen zu eben diesen aufbauen und erhalten darüber hinaus alle Funktionen von LinkedIn Business dazu. Der Preis liegt hier bei 78,67 Euro monatlich. 

Zuletzt besitzt auch dieses Karrierenetzwerk ein Profil-Modell für Active Recruiting, diese Profilart nennt sich LinkedIn Recruiter. Wieder umschließt dieses Modell auch alle Funktionen von LinkedIn Business und verfügt darüber hinaus über erweiterte Suchfilter bei der Personensuche, ein Recruiting Profil, Kandidatenempfehlungen, kostenlose Stellenanzeigen, 30 Direktnachrichten pro Monat und erweiterte Anzeigeanalysen. Das Recruiting-Profil kostet als Lite Variante 108,17 Euro im Monat. 

Preise und Funktionen für Werbetreibende

Die hier vorgestellten Business-Netzwerke sind mittlerweile auch wichtige Werbeplattformen geworden und oft Teil eines breit aufgestellten Marketings. Mit gezielten Anzeigen auf diesen Karriere-Plattformen können Unternehmen eine spezifische Zielgruppe erreichen, was in bestimmten Branchen oft gewinnbringender ist als Werbung auf reinen Social Media Plattformen. Personalrekrutierung über Xing oder LinkedIn wird in Zukunft eine immer stärkere Konkurrenz zu Social-Media-Kanälen wir Facebook oder Google Ads. 

Ob Xing oder LinkedIn für Ihre Werbezwecke besser geeignet ist, hängt von den Ihren individuellen Werbezielen ab. Der wichtigste Faktor ist hier wieder die Recihweite: Möchten Sie möglichst viele Nutzer im deutschsprachigen Raum oder doch eher global erreichen?

Xing

Xing ist zwar auf den deutschsprachigen Raum begrenzt, jedoch steigen die Einnahmen der Plattformen aus Werbezwecken jährlich. Über den Xing AdManager haben Werbetreibende die Möglichkeit, unterschiedliche Modelle und Tarife für ihre Werbeanzeigen auszuwählen und unkompliziert eigene Anzeigen anzulegen. Die Kosten für einfache Stellenanzeigen variieren, denn Kunden haben bei Xing die Möglichkeit nach Cost per Mile (CPM) oder Cost per Click (CPC) abzurechnen.

Mithilfe von XingAds können Stellenanzeigen, Unternehmensseiten, Artikel oder Video Posts beworben werden. Eine besondere Form der Werbung ist Xing Lead Ads. Hier wird ein Kontaktformular in einen Sponsored Post eingebunden. Somit wird der Post dann auch zum Lead-Generator. 

Die Kosten für Sponsored Videos, Display-Anzeigen oder Articles liegen bei 5.000-10.000 Euro Werbebudget. Eine weitere Option bei Xing sind Sponsored Mailings, die bei 30.000 Euro Werbebudget beginnen. 

LinkedIn

LinkedIn Ads bietet keine reinen Display-Anzeigen mehr an, sondern arbeitet ausschließlich mit Kampagnen. Für diesen Zweck gibt es einen Kampagnenmanager über den verschiedene Anzeigenformate erstellt werden können.

Dabei können exakte Zielgruppen definiert werden. Über soziodemografische Faktoren hinaus kann auch nach Tätigkeitsbereich, Unternehmen, Gruppennamen oder Ausbildungsstätte gefiltert werden. Anzeigen können bei LinkedIn sowohl im privaten Postfach, als auch auf der Startseite oder in speziellen Gruppen geschaltet werden. 

Bei LinkedIn kann via Sponsored Content, Direktnachrichten, Text Ads und Dynamic Ads geworben werden. Die Kosten der Werbung richten sich nach den Ergebnissen, die die Kamapgne erzielt und den Angeboten der Konkurrenz. LinkedIn bietet als Abrechnungsmöglichkeiten CPM oder CPC an. Eine enger gefasste Zielgruppe kostet mehr Geld als eine breite Streuung. Die genauen Preise lassen sich nur durch individuelle Parameter bestimme. Jedoch müssen Unternehmen aufgrund der internationalen Ausrichtung von LinkedIn teilweise mit höheren Kosten als bei Xing rechnen. 

Vergleich Xing und LinkedIn in der Übersicht

Die Unterschiede der beiden Netwerke werden im Folgenden noch einmal anhand einer Tabelle erfasst: 

Nutzerzahlen  Ausrichtung Arbeitnehmer Unternehmen Werbetreibende

Xing 

über 20 Millionen Mitglieder DACH-Raum

kostenloses Basisprofil: Karriereprofil, Nachrichten an Kontakte, Marktplatzeinträge

kostenloses Basisprofil: Unternehmensseite,  Mitarbeiter verlinken, Updates & Marktplatzeinträge schreiben 

-
Xing Premium

Xing Premium ab 9,95 Euro: Profilerweiterungen, Gehaltsprognosen, Analysetools, Suchfilter etc. 

+ Xing ProJobs ab 24,95 Euro: erweiterte Analyse- und Suchtools, höhere Sichtbarkeit

  1.  Xing Employer Branding Profil ab 350 Euro: u.a. Unternehmensseite um Bilder, Videos und Gütesiegel erweitern, eigene Schlagwörter festlegen, Nutzung des Xing BrandManagers 
  2. Xing TalentManager ab 329 Euro für Jahreslizenz:mehr potentielle Kandidaten per Direktnachricht kontaktieren,Onboarding-Paket, Zugang zu smarten Talentpools. 
  • unterschiedliche Abrechnungsmodelle: CPM, CPC, Auktion
  • Display-Anzeigen, Stellenanzeigen, Sponsored Articles, Videos Posts, Mailings; Lead Ads
  • unkomplizierte Gestaltung der Anzeigen im AdManager 
  • nur eine Anzeige pro Kampagne
LinkedIn über 800 Millionen Mitglieder international

kostenloses Basisprofil: Karriereprofil, Nachrichten an Kontakte, Job- und Mitgliedersuchen abspeichern 

kostenloses Basisprofil: Unternehmensseite, passende Fokusseiten, Beitragsoptionen für Fachbeiträge, News etc., Netzwerk aus Mitarbeitern, potentiellen Kandidaten, Experten und Geschäftspartnern aufbauen  -
LinkedIn Premium

LinkedIn Career ab 34,41 Euro: 5 Direktnachrichten im Monat an Nicht-Kontakte, Analysetools, Informationen zu Jobs und Bewerbungen, Gehaltsvergleiche etc. 

  1. LinkedIn Business ab 49,16 Euro:  Basis-Funktionen für Activ Recruiting, einige Werbefunktionen, Zugang zu Webinaren, Weiterbildungen und Analysetools
  2. LinkedIn Sales Navigator Core ab 78,67 Euro:  Leads und Accounts in Zielmarkt finden, Direktnachrichten an Leads und Accounts, erweiterte Analysetools + alle Funktionen von LinkedIn Business  
  3. LinkedIn Recruiter Lite ab 108,17 Euro:  erweiterte Suchfilter bei Personensuche, Recruiting Lite Profil, Kandidatenempfehlungen, kostenlose Stellenanzeigen, 30 Direktnachrichten pro Monat, erweiterte Anzeigeanalysen + alle Funktionen von LinkedIn Business
  • unterschiedliche Abrechnungsmodelle: CPM, CPC, Auktion
  • Bezahlung anhand von Ergebnissen der Stellenanzeige
  • Sponsored Content, Direktnachrichten, Text Ads, Dynamic Ads
  • bis zu 15 Anzeigen pro Kampagne

Fazit

Die beiden Business-Plattformen Xing und LinkedIn überschneiden sich in vielen Bereichen. Beide Netzwerke haben ihre Daseinsberechtigung und bieten Nutzern viele verschiedene Features zur professionellen Vernetzung. Trotzdem zeigte sich in unserem Vergleich, dass die Plattformen unterschiedliche Schwerpunkte legen. 

Generell lässt sich erkennen, das Xing eher ein geeignetes Portal für mittelständische Unternehmen des DACH-Raums ist. Hauptgrund zur Nutzung sind die Vernetzung von Professionellen und die Mitarbeitersuche.

LinkedIn hingegen wächst derzeit stärker und zieht internationale Konzerne, vor allem auch aus der Technologie-Branche an. Informationsfluss und Austausch stehen bei diesem sozialen Karrierenetzwerk weiter im Vordergrund. 

Falls es ihnen nach wie vor schwer fällt ein Netzwerk auszuwählen ist auch eine Präsenz auf beiden Plattformen kein Problem, denn so bleiben sie ganz sicher up-to-date. 


Quellen: <br>https://news.linkedin.com/about-us#Statistics

https://werben.xing.com/daten-und-fakten

https://www.xing.com/upsell/premium_offers?reagent=uplt_98#premium_highlights<br>

Über die Autorin: Lisa Rätze
Lisa Rätze

Lisa Rätze ist Redakteurin bei hiral für HR-Themen. Sie hat einen Abschluss für das Studium Lehramt an Grundschulen, unter anderem mit dem Studienfach Deutsch, und befindet sich nun im Bachelor für Psychologie. Ihr Fokus liegt auf Persolmanagement und Recruiting.

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